Startseite BLOG
Wenn einmal der Wurm drin ist!!??
Geschrieben von Ruth
Freitag, den 02. April 2010 um 15:35 Uhr

Also, Andreas, irgendwie habe ich dieses Jahr mit den Eiern kein Glück.

Nachdem ich dann gestern doch noch zu den Eiern gekommen bin, weil meine
Jüngste extra noch mal los gefahren ist um welche zu kaufen ( was ist
schliesslich Ostern ohne Eier?), habe ich dann alle eingefärbt.

Ich wollte so gerne mal tiefrote Eier haben wie in Griechenland. Dort färbt
man die Ostereier alle rot ein. So ein schönes pralles Rot. Einfach toll.

Kannst du dir vorstellen was ich meine?

Einen Ostertisch in allen erdenklichen Rot- und Orangetönen und dazwischen
einen riesigen Strauss rote Tulpen, eine Schale mit Erdbeeren und die roten
Eier in einer orangefarbenen Glasschale!

Da geht doch jedem das Herz auf bei einer solchen Farbenpracht.

Dazu habe ich mir dieses Jahr ein Päckchen mit Naturfarben gekauft. Schwarze
Johannisbeere mit Cochenille.

Ich hab alles genau nach Anweisung gemacht, nur sind jetzt alle Eier
schwarz. Schwarz mit einem leichten Hauch von Lila. Es sieht sehr
deprimierend aus. Ich meine wer mag schwarze Eier?

Zudem ist der Zustand meiner Küche nach dieser Naturfärbeaktion nicht
weniger deprimierend, denn Topf, Spülbecken und sonst noch so einiges sind
ebenfalls schwarz .

Die Farbe, das muss ich schon sagen ist wirklich sehr gut, denn sie hat eine
tolle Färbekraft.

Vielleicht kann ich es schaffen, bis zum Sommer wieder ein weisses
Spülbecken zu haben und den Topf, na ja, den muss ich wohl entsorgen.

 
Sag niemals nie!
Geschrieben von Ruth
Donnerstag, den 01. April 2010 um 16:06 Uhr

Weisst du Andreas, ich gehe prinzipiell niiiieeee!!!! ohne Einkaufszettel
und Plan einkaufen.

Eigentlich.

Meinen Ostereinkauf hab ich auch schön geplant, alles dann besorgt, als die
Läden leer waren, mein Speisplan über Ostern wart eh schon fertig, aber dann
fiel mir ein, dass ich ja auch noch Eier brauche zum färben.

Leider gab`s nirgends mehr weisse Eier. Die Braunen lassen sich so schlecht
einfärben, da kommen die Farben nicht so schön raus.

Ist ja auch nicht so schlimm, das kann ich schliesslich noch am
Gründonnerstag machen. Irgendwo wird`s schon welche geben. Also bin ich
heute in den Laden gegangen, von dem ich angenommen habe es gibt da welche.
Ich wollte nur kurz reinspringen und eben diese Eier kaufen.

Wer braucht dafür einen Einkaufszettel.

Jetzt bin ich wieder daheim.

Ich habe 1 Flasche Champagner, eine gelbe Kletterrose und 2 kg Rinderfilet,
alles im Angebot.

Eier hab ich keine!!

Einkaufsliste

Dank für das Foto an Cathrin - Hier geht es zu Cathrins Internetseiten


 
Nomen est omen
Geschrieben von Ruth
Mittwoch, den 31. März 2010 um 14:50 Uhr

Vor vielen Jahren in den Ferien in Frankreich wollten wir uns was ganz, ganz
Gutes gönnen und haben uns in ein sündhaft teures Restaurant gewagt.

Ein richtiger Gourmettempel war das, mit pompös gedeckten Tischen, Sessel in
denen man schier versunken ist und einschüchternden hoheitsvoll blickenden
Kellnern.

Die waren so hoheitsvoll, dass ich mich gewundert haben, wie sie mich
überhaupt sehen konnten, denn sie blickten immerfort an die Decke.

Alles war beeindruckend und vor lauter( Ein )Druck waren wir auch
entsprechend verunsichert.

Der Ober legte uns zuerst die Weinkarte vor , aber ausser den Preisen
konnten wir nichts lesen.

So bestellten wir dann einen Wein, von dem wir annahmen, dass er so schlecht
nicht sein konnte, denn er kostete mindestens so viel, wie ich sonst in
einer ganzen Woche ausgegeben hätte.

Aber was soll`s, so etwas macht man ja schliesslich nicht jeden Tag und wenn
wir nun schon mal den Entschluss gefasst haben zu zu schlagen, dann
wenigstens richtig.

Die Speisekarte wurde uns vorgelegt und wir begannen unser Menu zusammen zu
stellen.

Die Namen der einzelnen Gerichte waren toll, wenngleich wir auch nicht alles
übersetzen konnten, aber immerhin ahnten wir, um was es sich jeweils
handelte.

Ich bestellte mir als Beilage ein Gericht mit dem fantastischen Namen“
pommes de terre en robe de chambre“. Dass Kartoffeln darin vorkommen war mir
klar und so war ich riesig gespannt, was da Tolles auf meinem Teller landen
würde. Bestimmt war es eine ganz aussergewöhliche Kreation mit Kartoffeln,
wie ich sie nie zuvor in meinem Leben probiert habe.

Die Teller kamen, mit grossen Clochen zugedeckt, die Spannung stieg, der
Ober lüpfte den silbernen Deckel und—PELLKARTOFFELN und auch noch
ungeschält, das war alles.

Selten war ich mehr enttäuscht als da, ich konnte es gar nicht glauben.

Seither habe ich mich nie mehr durch irgendwas oder wen einschüchtern
lassen, sondern frage ich immer nach , wenn ich nicht genau weiss was
gemeint ist. Und in so einem tollen Schuppen, mit so exorbitanten Preisen,
hätte ich DAS!!!!! niemals vermutet.

Aufgegessen habe ich alles, ich war ja auch sehr hungrig, aber satt habe ich
jenes Restaurant nicht verlassen, nur viel, viel ärmer.

 
Das ist doch klar!
Geschrieben von Andreas
Dienstag, den 30. März 2010 um 15:49 Uhr


Da kann ich Dir gleich drauf antworten, liebe Ruth.
Du natürlich!
Erstens bist Du die bessere Köchin,
zweitens bist Du kleiner als ich, (hast es also eher nötig ;-) )
und dritttens, ich habe ja nicht mehr viel Haare auf dem Kopf, brauche also gar keine Kochmütze.


 
Die Laus in den Erbsen
Geschrieben von Ruth
Dienstag, den 30. März 2010 um 15:42 Uhr

Hast du dir schon mal überlegt, Andreas, warum Köche Mützen tragen und dazu noch so hohe?

Man möchte ja vermuten, dass diese Kopfbedeckung in Frankreich erfunden wurde, wo doch alles Gute und Aussergewöhnliche, in Bezug auf Essen, ursprünglich aus Frankreich kommt. So zu sagen aus der Wiege der Kochkunst. Vor allem weil sie unter dem französischen Namen „toque“ bekannt sind.

Aber dem ist nicht so.

Sie stammen nämlich aus England. Im Jahr 1727 bei einem festlichen Diner entdeckte der englische König Georges II in seinem Erbsengemüse eine……… KOPFLAUS!

Danach verordnete er seinen Köchen geschorene Köpfe und eine Kopfbedeckung.
So hat sich das dann eingebürgert.

Dennoch hat Frankreich auch seinen Teil dazu beigetragen, denn der berühmte französische Koch Antonin Careme wollte sich unbedingt von seinen untergebenen Köchen abheben und erhöhte seine Mütze mit Hilfe eines Kartonrings.

So entstanden die ganz hohen Kochmützen.

Wie wollen wir das in Zukunft machen Andreas? Wer darf den Kartonring in seine Mütze stecken?

Du oder ich?


Fertigkuchen

Dank für das Foto an Cathrin - Hier geht es zu Cathrins Internetseiten


 
Seite 6 von 12
Powered by MMS Blog
 

Werbung in eigener Sache


Logo Softwareideen
Wikipedia Affiliate Button

Bücher von Amazon


Amazon Bücher

Wenn Ihr über diesen Link bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, mit der Ihr unsere Arbeit unterstützt.