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Carpe diem
Geschrieben von Ruth
Sonntag, den 28. März 2010 um 14:31 Uhr

Tja Andreas, du bist halt so genügsam. Ich liiiiieeeebe „mastige“ Saucen.
Und wenn ich noch ein Stückchen Butter und ein Sahnehäubchen drauf setzen
kann, dann mach ich das auch.

Du weisst ja, kochen ist meine Leidenschaft und selbst wenn meine Art zu
kochen manchmal Leiden schafft , kann ich doch davon nicht lassen.

Carpe diem Andreas!!!!!!!



Frag nicht (denn Wissen ist Frevel ), welches Ende die Götter mir, welches
sie dir Leukone, zugedacht haben, und lass die Finger von babylonischer
Astrologie!

Wie viel besser doch, was immer sein mag, zu ertragen!

Ob Jupiter noch viele Winter uns zugeteilt hat oder den letzten, der jetzt
an entgegenstehenden Klippen das Thyrrenische Meer bricht – lebe mit
Verstand, kläre den Wein und beschränke ferne Hoffnung auf kurze Dauer!

Noch während wir reden, ist die missgünstige Zeit schon entflohen:

Pflücke dir den Tag und glaube so wenig wie möglich an den nächsten.

(Horaz)

 
Es geht auch ohne, oder doch nicht?
Geschrieben von Andreas
Sonntag, den 28. März 2010 um 10:11 Uhr

Liebe Ruth, mir schmeckt der Spargel am besten nur mit einem guten Olivenöl und gekochten Kartoffeln.
Vorausgesetzt, der Spargel und die Kartoffeln taugen etwas. Ich brauche keine mastige Sauce oder gar noch Fleisch oder Schinken dazu.
Dann halten sich auch die Kalogrien in Grenzen.
(Obwohl z.B. ein mageres Steak auch gut dazu passt.)

 
Schön wär`s ja!
Geschrieben von Ruth
Sonntag, den 28. März 2010 um 09:56 Uhr

Also Andreas, selbst auf die Gefahr hin, dass du mich wieder zur Geduld
mahnst, beschäftige ich mich jetzt schon mit Spargelrezepten. Schliesslich
sollten ja welche im Wochenspeiseplan erscheinen und wenn ich die neuesten
Rezepte vorher ausprobieren will, dann muss ich halt jetzt schon anfangen.

Da auch ich Anregungen von aussen brauche, habe ich verschiedene Hefte und
Bücher durchstöbert und bin dabei auf einen interessanten Artikel gestossen,
in dem es heisst, dass man Spargel ja eigentlich auf Rezept bekommen müsste,
weil er so gesund ist. Ja, Spargeln seien die reinsten Schlankmacher und
wer genügend davon zu sich nimmt wird dünn wie ein Fädchen.

Ist das nicht toll, da gibt es was, was gut schmeckt, von dem man so viel
essen kann wie man will und obendrein purzeln dann , so quasi als
Nebeneffekt, auch noch die Pfunde.

Na gut, das weiss ja inzwischen jeder und an sich stimmt das ja auch.

Nur, verrate mir mal, wer isst denn einen ganzen Berg nackige Spargeln?

Ich bestimmt nicht, im Gegenteil.

Und die vielen Spargelrezepte, die es gibt, da ist kein einziges dabei ohne
Megakalorienbombensauce, oder mit Vollfettkäse überbacken und wenn es ein
einfaches Rezept ist, dann ist zumindest massenweise schöne frische
geschmolzene oder gebräunte Butter dabei, welche Gemeinheit ist das denn!.

Wie soll man da bitte abnehmen.

Also, mit dem gesunden Spargel ist es genau so wie mit den meisten anderen
Dingen auch, man muss halt auch das klein Gedruckte lesen oder zu Risiken
und Nebenwirkungen fragen sie ihren Ernährungberater oder bringen sie ihr
Gewissen zum Schweigen.

 
Baden-Württemberg und der Rest der Welt
Geschrieben von Andreas
Samstag, den 27. März 2010 um 15:48 Uhr

Da fällt mir noch eine Geschichte ein dazu.
Als ich Anfang der 80er Jahre ein Praktikum bei einem Fotografen in Westberlin machte, erzählte dieser mir, dass er einmal auf einer Reise in Baden-Württemberg gefragt wurde, ob es denn in Westberlin die gleiche Währung gäbe.
Nur soviel zum Informationsstand im Südwesten Deutschlands.

Ich hoffe ja, das hat sich inzwischen etwas gebessert.

 
Jacke wie Hose
Geschrieben von Ruth
Samstag, den 27. März 2010 um 12:51 Uhr

Wahrscheinlich hat der sächsische Metzgergeselle in Thüringen gelernt und
konnte daher das Rezept. Das ist wie wenn ein badischer Koch Maultaschen
machen kann.

Falls du verstehst was ich meine!!!

 
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